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FAQ

Ist die Beratung bei der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung® wirklich neutral und objektiv?

Ja! Unser Träger hat keine Fachaufsicht über unsere Beratung. Das bedeutet, dass wir unsere Beratung ohne Anweisung des Trägers durchführen. Das wird in der EUTB® Neutralitätsgebot genannt. Wir sind lediglich der ratsuchenden Person verpflichtet. Unser Träger ist darüber hinaus nur im Landkreis Göppingen tätig und kommt selber aus der Selbsthilfe, wodurch Interessenskonflikte ohnehin ausgeschlossen sind.

Widerspricht die Nennung von Netzwerkpartnern auf der Homepage dem Neutralitätsgebot?

Nein!!! Jeder Netzwerkpartner darf sich, sofern er das möchte, mit einem Link auf unserer Homepage eintragen. Dazu wurden von unserer Seite in regelmäßigen Abständen entsprechender Partner befragt. Die Nennung auf unserer Homepage ist ein Informationsservice für Ratsuchende und ist nicht Teil unserer eigentlichen Beratung.

Ersetzt die EUTB® bereits bestehende Beratungsangebote?

Nein. Zum einen ist der Bedarf nach Beratungen zur Teilhabe ohnehin generell hoch, das alle Beratungseinrichtungen im Kreis bestehen bleiben sollte, zum anderen erfüllt die EUTB® mit ihrer Grundkonzeption einer trägerunabhängigen Beratung eine Besonderheit, die durch andere Beratungsangebote nicht erfüllt wird.

Ersetzt die EUTB® die gemeinsamen Servicestellen der Rentenversicherungen?

Nein. Siehe dazu auch: vorherige Frage. Die gemeinsamen Servicestellen der Rentenversicherung stellen zum Ende des Jahres 2018 ihren Betrieb ein. Dafür führt die Rentenversicherung Baden-Württemberg die sogenannten Ansprechstellen für Prävention und Reha ein, die als Beratungsangebot der RV-BW unabhängig von den EUTB arbeiten.

Begleitet die EUTB® mich auch zu meinen Terminen?

In Ausnahmefällen, ja. Zum Beispiel wenn Sie durch eine Gehbehinderung oder eine sonstige Erkrankung ihr Wohnumfeld nicht verlassen können. Wir möchten Sie aber darum bitten nach Möglichkeit zu uns zu kommen, da wir aufgrund unserer Auslastung auch für berechtigte Anfragen nach einem Hausbesuch oder nach einer persönlichen Begleitung diese nicht immer anbieten können.

Kostet die Beratung in der EUTB® etwas?

Nein. Die EUTB wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanziert.

Welche Unterlagen soll ich in die Beratung mitbringen?

Falls vorliegend, bringen Sie bitte den letzten behördlichen Bescheid mit, sowie Ihre ärztlichen Unterlagen und soweit vorhanden Ihren Schwerbehindertenausweis.

Bieten Sie auch Online-Beratung an?

Ja, siehe Kontakt.

Erwartet mich in jeder EUTB® die gleiche Beratungsqualität?

Dies ist der Wunsch des hinter dem EUTB® -Gedanken. Da Unterschiede dennoch nicht ausgeschlossen sind (bedingt durch die unterschiedlichen Träger der EUTB®), arbeiten wir von der EUTB® Göppingen mit einem starken Netzwerk aus trägerunabhängigen EUTB®-Beratungsstellen zusammen, die grundlegend aus der Selbsthilfe kommen und nicht im Verbund großer Träger sind und setzen gemeinsame Qualitätsstandards um.

Berät die EUTB® auch überregional?

Ja, dies ist sogar eines unserer speziellen Merkmale. Durch unser Netzwerk können wir hypothetisch aus Göppingen z.B. auch zu Leistungen in Buxtehude (Landkreis Stade, Niedersachsen) beraten. Und Sie können uns auch in Anspruch nehmen, wenn Sie nicht im Landkreis Göppingen wohnen. Um Streitereien mit anderen EUTB® aber zu vermeiden, bitten wir Sie darum die lokale EUTB® zu informieren, dass Sie zu uns in die Beratung gehen (ggf. aufgrund unseres Schwerpunktes).

Haben die EUTB® verschiedene Schwerpunkte oder Spezialisierungen?

Ja. Diese können Sie der Webseite teilhabeberatung.de entnehmen. Unser Schwerpunkt sind psychische Erkrankungen. Gleichwohl gilt für alle EUTB® der Grundsatz „Eine für Alle“ und jede EUTB® soll zu allen Behinderungsarten beraten.

Kann die EUTB® auch rechtliche Beratung anbieten?

Nein, leider nicht. Zumindest nicht im juristischen Sinne, wie dies Anwälte tun. Wir vermitteln aber an Stellen, die dies können. Über das einer Klage vorgeschaltete Widerspruchsverfahren und die entsprechenden Möglichkeiten unterrichten wir Sie im Rahmen der Beratung. Wir kooperieren dazu mit Fachanwälten zum Sozialrecht.

Kann die EUTB® mir dabei helfen, bessere Leistungen zu bekommen, die mir von Amtswegen zustehen?

Leitlinien der Beratungen in der EUTB® sind die UN-Behindertenrechtskonvention und das Bundesteilhabegesetz. Dies verpflichtet uns, unsere Ratsuchenden mit allen unseren Möglichkeiten zu unterstützen. Sie bitte realistisch bei der Einschätzung Ihres Hilfebedarfs. Wir sind im Zweifelsfall immer der ratsuchenden Person verpflichtet. Wir können aber nicht in Antragsverfahren helfen, in denen realistischer Weise keine Aussicht auf Erfolg besteht, so zum Beispiel, wenn die Arbeitsfähigkeit eines Menschen unter Berücksichtigung aller Erwägungsgründe noch voll vorhanden ist, dieser aber gerne in die Erwerbsminderungsrente gehen möchte. Das bedeutet aber nicht, dass wir Sie in ihrem Anliegen nicht ernst nehmen.

Sind die Termine in der EUTB® begrenzt?

Nein. Sie können uns so oft in Anspruch nehmen, wie Sie wollen. Bedenken Sie aber bitte, dass wir auch andere Ratsuchende beraten und kontaktieren Sie uns daher am besten, wenn Sie mit einem Sachverhalt alleine nicht weiterkommen.

Vertritt die EUTB® mich in Antragsverfahren?

Unser Grundgedanke ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Wir möchten Sie dabei unterstützen, dass Sie sich wieder besser um Ihre Angelegenheiten kümmern können. Deshalb arbeiten wir am liebsten im Team mit Ihnen zusammen. Wenn Ihnen aber aus verschiedenen Gründen (Krankheit, mangelnde Ressourcen, Überforderung) die Wahrnehmung Ihrer Interessen nicht möglich ist, vertreten wir Sie auch. Bitte stellen Sie uns dafür eine Vollmacht und eine Schweigepflichtsentbindung für den jeweiligen behördlichen Ansprechpartner zur Verfügung.